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Klimaschutz hat einen Preis – Klimazerstörung hat seinen eigenen.
Umweltverschmutzungskontrolle durch Emissionshandel

Eine Kontrolle der Umweltverschmutzung durch Emissionshandel ist nicht nur aus Sicht des Klimaschutzes wichtig, sondern auch ökonomisch sinnvoll, da sie eine intelligente Alternative zu starren, politisch induzierten Regelungen darstellt. Die steigende Zahl umweltbewusst agierender Unternehmen bietet neue Chancen und eröffnet Zukunftsmärkte. Nachdem die globale Wirtschaftskrise auch merkliche Auswirkungen auf den Emissionshandel gehabt hat, ist jedoch eine neue Diskussion über den CO2-Markt der Zukunft entbrannt.

Die Rede ist von Besteuerung, Preissteigerungen und einer Erhöhung des EU-Reduktionsziels für das Jahr 2020 um weitere 10%. Klima-Kommissarin Connie Hedegaard sieht in einer Erhöhung des Reduktionsziels einen Anreiz für Investitionen in grüne Technologien durch höhere Preise für Kohlendioxid-Zertifikate. Dementgegen könnte man allerdings auch halten, dass vor allem die Staaten selbst von dieser Erhöhung profitieren würden, zumal durch die rezessionsbedingten Produktionsausfälle bei den Unternehmen die Gelder aus dem Emissionshandel bei weitem nicht mehr so üppig fließen, wie einst erwartet.

„Wirtschaft heute“ spricht direkt mit den CO2-Händlern und geht der Frage nach, wie der Markt mit der neuesten Herausforderung fertig werden will.